Hinter der Rezeptur

Algen: der Superstoff des 21. Jahrhunderts für deine Haut

Algen: der Superstoff des 21. Jahrhunderts für deine Haut

Sie wachsen im Meer, in Seen und Flüssen und haben sich über Millionen von Jahren an unterschiedlichste Umweltbedingungen angepasst. 

Dabei entwickeln viele Algenarten Stoffe, die sie vor intensiver Sonneneinstrahlung, Salz, Trockenperioden oder oxidativem Stress schützen.

Genau diese Eigenschaften machen Algen heute auch für die Hautpflege interessant. Denn je nach Art enthalten sie unter anderem Antioxidantien, Mineralstoffe, Spurenelemente, Vitamine oder Polysaccharide: Stoffe, die in kosmetischen Formulierungen gezielt eingesetzt werden können. 

Was Algen für deine Haut leisten

Wenn von Algen gesprochen wird, klingt das zunächst nach einem einzigen Inhaltsstoff. Tatsächlich umfasst der Begriff jedoch Tausende verschiedene Arten. Jede besitzt ihre eigene Zusammensetzung und wird deshalb auch unterschiedlich in der Kosmetik eingesetzt. Algen sind reich an Vitaminen, Mineralstoffen, Antioxidantien und Spurenelementen. Je nach Art wirken sie unterschiedlich, doch eines haben sie gemeinsam: Sie stärken, schützen und regenerieren die Haut.

  • Rotalge (Porphyra umbilicalis): Wirkt antioxidativ und schützt vor lichtbedingter Hautalterung.
  • Braunalge (Undaria pinnatifida): Regt die Kollagen- und Elastinproduktion an, ideal für glattere, festere Haut.
  • Grünalge: Unterstützt die Zellerneuerung und stärkt die Hautbarriere.

Deshalb lohnt sich immer ein Blick darauf, welcher Algenextrakt tatsächlich in einer Formulierung enthalten ist, und nicht nur darauf, dass überhaupt Algen eingesetzt werden. 

So nutzt hyapur® die Kraft der Algen

In der Hautpflege werden Algenextrakte häufig mit Hyaluronsäure kombiniert. Beide Inhaltsstoffe erfüllen dabei unterschiedliche Aufgaben. Während Hyaluron Feuchtigkeit speichert, wirken die Algen beispielsweise antioxidativ und regenerierend. So entsteht ein Synergieeffekt, der die Haut nicht nur pflegt, sondern aktiv stärkt. 

Antioxidativer Schutz

Einige Algenarten enthalten natürliche Antioxidantien. Sie helfen dabei, freie Radikale zu neutralisieren, die unter anderem durch UV-Strahlung und Umweltbelastung entstehen können. Antioxidantien sind deshalb ein wichtiger Bestandteil vieler Healthy-Aging-Konzepte. Antioxidativen Schutz findest du im Yellow Serum der Hyaluron-Algen-Serie. 

Unterstützung der Feuchtigkeitsversorgung

Bestimmte Polysaccharide aus Algen können dazu beitragen, Feuchtigkeit an der Hautoberfläche zu binden und ein angenehmes Hautgefühl zu fördern. Diese Wirkung findest du im Red Serum

Pflege der Hautbarriere

Einige Algenextrakte werden außerdem eingesetzt, um die Haut geschmeidig zu pflegen und die natürliche Hautbarriere in ihrer Funktion zu unterstützen. Gerade trockene Haut profitiert häufig von einer Kombination aus Feuchtigkeit und barrierestärkender Pflege. So funktioniert auch das Green Serum


Natur trifft Formulierungswissenschaft

Manchmal entsteht der Eindruck, natürliche Inhaltsstoffe und wissenschaftlich entwickelte Hautpflege seien Gegensätze. Tatsächlich schließen sich beide Ansätze nicht aus. Entscheiden ist nicht, ob ein Inhaltsstoff pflanzlichen oder synthetischen Ursprungs ist. Entscheidend ist, welche Aufgabe er in der Rezeptur übernimmt und wie gut er untersucht ist. Algen sind dafür ein gutes Beispiel. Sie sind natürliche Rohstoffe, ihre Verwendung in modernen Hautpflegeprodukten basiert jedoch auf kosmetischer Forschung und einer gezielten Auswahl geeigneter Extrakte. 

 

Weniger Trends, mehr Funktion

Algen werden häufig als "Superfood" oder "Superstoff" bezeichnet. Solche Begriffe klingen zwar beeindruckend, sagen aber wenig über die tatsächliche Wirkung in einer Formulierung aus. Sinnvoller ist die Frage: Welchen Beitrag leistet dieser Inhaltsstoff für die Haut? Bei Algen lautet die Antwort häufig: Sie können, abhängig von der Art, die Haut mit antioxidativen, feuchtigkeitsspendenden oder pflegenden Eigenschaften unterstützen und ergänzen damit eine ausgewogene Hautpflegeroutine. 

 

Weiterlesen

Hilfe bei sensibler Haut: Wie du dein Hautgleichgewicht wiederfindest
Morgenritual: Was über Nacht mit deiner Haut passiert