Hautbarriere stärken

Natürliche Lipide: Warum pflanzliche Fette so wertvoll für deine Haut sind

Ein pflanzliches Öl in der Nahaufnahme.

Wenn wir über Hautpflege sprechen, stehen Feuchtigkeit und Wirkstoffe wie Hyaluronsäure häufig im Mittelpunkt. Dabei wird ein wichtiger Bestandteil gesunder Haut oft unterschätzt: Lipide. 

Lipide sind ein zentraler Baustein der Hautbarriere und helfen dabei, die Haut vor übermäßigem Feuchtigkeitsverlust zu schützen. Eine gesunde Haut braucht deshalb nicht nur Wasser, sie braucht auch die richtigen Fette.

Was sind Lipide eigentlich?

Lipide ist der Fachbegriff für eine große Gruppe fettähnlicher Stoffe. In unserer Haut übernehmen sie verschiedene wichtige Aufgaben. Besonders bedeutend für die Hautbarriere sind Ceramide, freie Fettsäuren und Cholesterol. 
Diese Lipide bilden gemeinsam eine strukturierte Schutzschicht in der obersten Hautschicht. 
Man kann sich die Hautbarriere vereinfacht wie eine Mauer vorstellen: Die Hautzellen sind die Ziegel, die Lipide sind der Mörtel, der alles zusammenhält. 
Nur wenn beide Bestandteile gut zusammenspielen, kann die Haut Feuchtigkeit bewahren und äußere Einflüsse besser abwehren. 

Was Lipide in der Hautbarriere bewirken

Viele von uns verbinden Fett in der Hautpflege zunächst mit einem unangenehmen, schweren Gefühl. Dabei erfüllen hochwertige Lipide eine ganz andere Aufgabe: 

Sie helfen der Haut dabei, ihre natürliche Balance zu erhalten. 

Gerade trockene Haut hat häufig nicht nur ein Feuchtigkeitsproblem. Ihr fehlt oft auch die Fähigkeit, diese Feuchtigkeit ausreichend zu speichern. Wenn die Hautbarriere geschwächt ist, kann Wasser schneller verdunsten: die Haut fühlt sich trocken, gespannt oder rau an. 

Deshalb gilt: Feuchtigkeit zuführen und Hautbarriere unterstützen gehören zusammen. 

 

Pflanzliche Öle und Fette: Natürliche Lipide für die Hautpflege

Pflanzliche Öle und Fette enthalten unterschiedliche Fettsäuren und weitere natürliche Wirkstoffe. Je nach Pflanze unterscheiden sie sich deutlich in ihrer Zusammensetzung und damit auch in ihren Eigenschaften. 

Jojobaöl

Jojobaöl nimmt in der Hautpflege eine besondere Stellung ein. Obwohl es häufig als Öl bezeichnet wird, handelt es sich chemisch gesehen um ein flüssiges Wachs. Durch seine Zusammensetzung ähnelt es dem natürlichen Hauttalg und wird deshalb häufig für Pflegeprodukte eingesetzt, die ein ausgeglichenes Hautgefühl unterstützen sollen. 

Mandelöl

Mandelöl ist reich an ungesättigten Fettsäuren und wird traditionell wegen seiner geschmeidig machenden Eigenschaften geschätzt. Es wird häufig in Pflegeprodukten eingesetzt, die trockene oder empfindliche Haut unterstützen sollen. 

Sheabutter

Sheabutter gehört zu den pflanzlichen Fetten. Sie enthält verschiedene Fettsäuren und pflegende Bestandteile und wird besonders für reichhaltige Formulierungen verwendet. Ihre Stärke liegt vor allem darin, trockener Haut ein geschmeidiges Gefühl zu geben und die Hautbarriere durch Lipide zu ergänzen. 

 

Warum Lipide besonders für trockene und reife Haut wichtig sind

Mit zunehmendem Alter verändert sich die Haut. Unter anderem nimmt die Produktion bestimmter Hautbestandteile langsam ab, dazu gehören auch Lipide. Dadurch kann die Haut trockener werden und Feuchtigkeit weniger gut speichern. Deshalb spielt die Versorgung mit pflegenden Lipiden im Healthy-Aging-Konzept eine wichtige Rolle. Nicht, weil Öle die Haut verjüngen, sondern weil eine gut unterstützte Hautbarriere eine wichtige Grundlage für gesund aussehende Haut ist. 

 

Lipide und Hyaluronsäurre: Zwei unterschiedliche Aufgaben

Feuchtigkeit und Fett werden in der Hautpflege manchmal als Gegensätze betrachtet, tatsächlich ergänzen sie sich aber: 

  • Hyaluronsäure unterstützt die Haut dabei, Wasser zu binden
  • Lipide helfen dabei, die Hautbarriere zu unterstützen und Feuchtigkeitsverlust zu reduzieren.

Eine gute Pflegeroutine braucht deshalb häufig beides, Feuchtigkeit für die Hydratation und Lipide für die Okklusion. 

 

Warum die Qualität der Rezeptur entscheidend ist

Ein Pflanzenöl allein macht noch keine perfekte Hautpflege. Entscheidend ist immer

  • welchen Ursprung das Öl hat, 
  • welches Öl verwendet wird, 
  • in welcher Konzentration, 
  • mit welchen anderen Inhaltsstoffen es kombiniert wird, 
  • für welchen Hauttyp die Formulierung gedacht ist, 

Genau hier zeigt sich der Unterschied zwischen einem einzelnen Wirrkstoff und einer durchdachten Rezeptur. 

 

Diese pflanzlichen Öle stecken in hyapur® Produkten

Bei hyapur® steht deshalb nicht der einzelne Inhaltsstoff im Mittelpunkt, sondern das Zusammenspiel ausgewählter Komponenten. 

Die GREEN Serie verbindet beispielsweise pflanzliche Wirkstoffe wie Aloe Vera und Granatapfelextrakt mit hochmolekularem Hyaluron. Dabei hat jedes Produkt sein "eigenes" pflanzliches Öl, je nach der gewünschten Wirkung.  In der Reinigungsmilch steckt Kokosöl, in der Augencreme Sheabutter, in der Tagescreme eine Mischung aus Weizenkeim-, Jojoba- und Avocadoöl. 

So unterstützen die Produkte die Haut dabei, Feuchtigkeit zu erlangen und die Hautbarriere trockener, reifer oder beanspruchter Haut zu unterstützen.

 

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Spezialpflege: Das Extra für schöne Haut
Ein Bild, das hoch- und niedermolekulares Hyaluron verständlich darstellt. Abstraktion.